Selten, Scheu und Heimlich!

Wildkatze © Josef Limberger

Die beiden wilden Katzen unserer Wälder unterscheiden sich sehr in ihrem Verhalten. Einerseits kann man die Wildkatze (Felis silvestris), von der es nur sehr wenige Hinweise in Österreich gibt, durchaus als scheu bezeichnen, anders verhält es sich bei Meister Pinselohr, den viel größeren Eurasischen Luchs (Lynx lynx), welcher ungefähr Schäferhundgröße erreicht. Er ist durchaus nicht scheu, sondern heimlich und perfekt getarnt.  

Von keiner der beiden Katzen geht eine Gefahr für uns Menschen aus. Vielmehr sind sie faszinierender Bestandteil der heimischen Fauna.

Die Plattform Wildkatze, in welcher auch der Naturschutzbund mitarbeitet, geht mit Hilfe von Lockstöcken, welche mit Baldrian imprägniert sind (ein Duft, dem keine Katze wiederstehen kann) auf die Suche nach der grauen Schönheit unserer Wälder.

Gemeinsam mit dem Naturschutzbund, Fachexperten und der Jägerschaft hat das Land Oberösterreich das Projekt PRO LUCHS gestartet. Einerseits geht es um Akzeptanzförderung, andererseits aber auch um gezielte Erhebung des Luchsbestandes und das Untersuchen geeigneter Reproduktionshabitate.

Man bedient sich für beide Arten auch der Installation von Kamerafallen. Der Luchs ist aufgrund seiner sehr individuellen Fleckenzeichnung leicht zu unterscheiden. Bei der Wildkatze ist die Zuordnung etwas schwerer. Hier sind genetische Untersuchungen unabdinglich.

http://naturschutzbund.at/wildkatze.html
http://naturschutzbund-ooe.at/luchs.html

 

Zurück

Cookies helfen uns bei der Erbringung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Angebote erklären Sie sich mit dem Setzen von Cookies einverstanden.