Das Team des Cleantech-Cluster der Business Upper Austria hat den Naturschutzbund Oberösterreich und seine Stiftung für Natur beim Management von invasiven Neophyten wie dem Einjährigen Berufkraut auf einer artenreichen, naturschutzfachlich äußerst wertvollen Wiesenfläche in Luftenberg unterstützt und so einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der heimischen Artenvielfalt geleistet.
Das Einjährige Berufkraut ist ein invasiver Neophyt, eine gebietsfremde Pflanze, die sich in den letzten Jahren rasch ausbreitet. Der Korbblütler, welcher ursprünglich aus Nordamerika stammt und im 18. Jahrhundert als Zierpflanze nach Mitteleuropa eingebracht wurde, hat Blüten, welche einem Gänseblümchen ähneln. Allerdings sitzen auf einem bis es zu eineinhalb Meter hohen Stängel immer mehrere Blütenköpfchen. Eine einzige Pflanze kann bis zu 50.000 winzige Samen produzieren, die durch den Wind kilometerweit vertragen werden. Dadurch verbreitet sich dieser konkurrenzstarke, pflanzliche „Alien" massiv in artenreichen Wiesen und auf Viehweiden - ein Problem nicht nur für den Naturschutz, sondern auch für die Landwirtschaft, da das Einjährige Berufkraut zwar nicht giftig ist, aber von Nutztieren nicht gerne gefressen wird. Ein Zurückdrängen ist äußerst aufwändig und zeitintensiv.
Um auf dem Halbtrockenrasen in Luftenberg, betreut von der Stiftung für Natur des Naturschutzbundes Oberösterreich, die heimische Pflanzenvielfalt zu bewahren, hat das Team des Cleantech-Cluster der Business Upper Austria einen Vormittag im Juli 2026 Hand angelegt und das Einjährige Berufkraut und andere invasive Neophyten ausgerissen, um eine Ausbreitung auf der Fläche einzudämmen.
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