Eidenberger Bio-Bauern unterstützten Fledermäuse

© Manfred Schütz

In Oberösterreich sind einundzwanzig verschiedene Fledermaus-Arten zu Hause. Einige dieser Arten wie die Mopsfledermaus nutzten im Sommer gerne Spalten an Gebäuden als Tagesquartier und  Wochenstube. Um die kleinen Insektenfresser bei ihrer Wohnungssuche zu unterstützen, werden von Bio-Bauern rund um Eidenberg im Bezirk Urfahr-Umgebung über zwanzig Fledermaus-Bretter an landwirtschaftlichen Gebäuden ihrer Betriebe angebracht. Eine Win-Win-Situation für beiden Seiten: Die Landwirte stellen Wohnraum zur Verfügung, die Fledermäuse vertilgen Fliegen und andere, zumindest aus menschlicher Sicht unangenehme Insekten. Und dass in gewaltigen Mengen, muss eine Fledermaus in der warmen Jahreszeit pro Nacht rund ein Drittel bis zur Hälfte ihres Körpergewichts an Nahrung aufnehmen.

Mopsfledermäuse © Christian Deschka

 

 

Die Aktion wird von Naturschutzbund Oberösterreich und Koordinationsstelle für Fledermausschutz- und forschung in Österreich (KFFÖ) gemeinsam mit dem Eidenberger Arbeitskreis „Natur & wir“ im Rahmen der Aktion „Offene Türme, offene Dörfer“ durchgeführt.

 

 

 

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