Das war das "Green Belt Camp Maltsch 2019"

© Julia Kropfberger

Im Urlaub oder in den Ferien eine Woche für die Artenvielfalt im NATURA 2000-Gebiet Maltsch am Grünen Band Europas mit der Sense steile Magerwiesen oder nasse Feuchtwiesen mähen und das Mähgut entfernen, viel Neues erfahren sowie gemütliche Abende am Lagerfeuer und die Gemeinschaft von Gleichgesinnten genießen, das alles macht das Green Belt Camp in Leopoldschlag aus. Diesen Sommer fand es bereits zum 14. Mal in Folge statt.

Die Maltsch ist ein Grenzfluss zwischen Österreich und Tschechien. Hier sind noch großflächige Überschwemmungswiesen entlang des Flusses zu finden. Sie stellen einen wichtigen Lebensraum für selten gewordene wiesenbrütende Vogelarten wie Wachtelkönig und Braunkehlchen dar. Um diese und weitere Lebensräume zu erhalten, werden im Rahmen des Green Belt Camps notwendige Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Sechszehn Teilnehmer aus Österreich und Deutschland nahmen am Green Belt Camp Anfang August teil. Der älteste war heuer über sechzig Jahre alt, der jüngste war der sechsjährige Paul aus Wuppertal, der gemeinsam mit seinen Eltern Christian und Susanne am Camp teilnahm und kräftig mit anpackte. Manche der Camp-Teilnehmer sind seit Jahren immer wieder mit dabei.

Das Green Belt Camp Maltsch wird mit Unterstützung der Abteilung Naturschutz des Landes Oberösterreich durchgeführt.

Das Grüne Band Europas, die ehemalige Grenze zwischen Ost- und Westeuropa, ist das längste Biotopverbundsystem der Welt. Der Naturschutzbund setzt sich in Österreich für dessen Erhalt ein.

 

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