"Natur verbindet" - Praxistag in Kirchschlag

© Naturschutzbund OÖ.

Ende April 2018 luden im Rahmen der Kampagne „Natur verbindet“ der Naturschutzbund, das REWISA-Netzwerk und die Gemeinde Kirchschlag Interessierte zur Umgestaltung von Rasenflächen vor dem Gemeindeamt zu ausdauernden Blühflächen mit heimischen Wildblumen ein.

Über fünfzig Zuhörer kamen zu der Vortragsveranstaltung am Vorabend und informierten sich, was man in privaten und öffentlichen Gärten für die Natur tun kann.

Die zwanzig Teilnehmer der Praxiswerkstätte, Mitarbeiter von Gemeinden und Bauhöfen, Gartenplaner sowie Naturliebhaber aus Österreich und Bayern, durften einen Vormittag lang selbst Hand anlegen. Unter der fachkundlichen Anleitung des Naturgartenexperten Markus Kumpfmüller wurden verschiedene Möglichkeiten erprobt, wie eine Verwandlung einer Rasenfläche in eine Blühfläche gelingen kann.

Heimische Wildpflanzen sind unschlagbar!

Die Verwendung von heimischen Pflanzen ist bei der Anlage von insektenfreundlichen Blühflächen  unverzichtbar, da vor allem viele Wildbienen- und Schmetterlingsarten auf diese angewiesen sind und ohne sie nicht leben können. So benötigen beispielsweise die Raupen des beeindruckenden Schwalbenschwanz die Wilde Möhre oder andere Doldenblütler als Futterpflanzen.

© Julia Kropfberger

© Julia Kropfberger

© Julia Kropfberger

© Julia Kropfberger

© Julia Kropfberger

© Julia Kropfberger

© Wolfgang Reisinger

© Wolfgang Reisinger

© Wolfgang Reisinger

Die heimischen Pflanzen sind aber nicht nur wertvoll für die Natur, sondern auch noch besonders nachhaltig und kostenschonend, da sie an das Klima und den Boden angepasst und daher wenig pflegeintensiv sind. Und sie können hinsichtlich Schönheit auch mit den exotischsten Gartengewächsen leicht mithalten.

Zur Kampagne „Natur verbindet“

 

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