Last-Minute-Flug in den Süden

© Konrad Langer

Deutlich geschwächt und abgemagert wurde ein junger Wespenbussard Mitte September bei der Dragonerkaserne in Wels gefunden und von der Tierrettung, Herrn Grünzner, zur Pflege in die Greifvogel- und Eulenschutzstation OAW des Naturschutzbundes Oberösterreich gebracht.

Mit nur 395 Gramm war es dem zirka vier Monate alten Greifvogel nicht mehr möglich sich selbst zu ernähren. Dank der aufopfernden Pflege von Konsulent Reinhard Osterkorn konnte er bald an Masse zulegen und im Flug-Trainingsgehege bei den anderen Wespenbussarden weiter beobachtet und umsorgt werden. Gestärkt und mit einem Gewicht von 720g wurde er schließlich Ende September unmittelbar neben der Anlage ausgewildert.

Für den ausgeprägten Zugvogel noch gerade rechtzeitig, um sein Winterquartier im äquatorialen Afrika zu erreichen. Im Gegensatz dazu hat der Herbstzug der erwachsenen europäischen Wespenbussarde seinen Gipfel meist schon Ende August/Anfang September.

 

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