Der Biber - Tier des Jahres 2016

Im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Nutzungsansprüchen des Menschen!

Der Biber, das Tier des Jahres 2016, war in Europa fast vollständig ausgerottet, als man seinen Bestand Mitte der 1970 bis 1980er Jahre durch Freilassungsaktionen z. B. in Bayern, am Inn und an der Donau im Wiener Raum wieder aufzubauen begann. Die Tiere nutzten ihre Chance und wurden wieder heimisch. Als Gestalter ihres nassen Lebensraumes geraten sie jedoch zunehmend mit uns Menschen in Konflikt. In Nieder- und Oberösterreich wird derzeit über eine Bestandsreduktion diskutiert, zum Teil werden die Tiere sogar schon getötet. Anlass genug für den Naturschutzbund, die Biber-Experten Österreichs an einen Tisch zu holen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

Herausgekommen sind Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen, die vor allem eines klar machen: Wenn der Biber mehr Platz zum Leben bekommt, ist er einer der wertvollsten Verbündeten im Kampf gegen den Artenschwund, bei der Gewässerrenaturierung und beim Hochwasserschutz. Wir sollten die Fähigkeiten des tierischen Landschaftsarchitekten nutzen - er kann es besser und billiger als es jede menschliche Maßnahme vermag!

© Josef Limberger

Bibertagung 2013

Sehr erfolgreiche Bibertagung im Linzer Schloss: 100 TeilnehmerInnen kamen am 3. und 4. Oktober 2013 nach Linz, um sich über die Entwicklung der Biberbestände zu informieren und Strategien über den Umgang mit dem Rückkehrer in unsere Gewässer zu diskutieren.

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

Klar ist herausgekommen, dass dem Biber - und damit vor allem auch den Gewässern - mehr Raum gegeben werden muss, da er ein wichtiger Wasserbauer und Landschaftsgestalter ist, der eine Fülle von postiven Auswirkungen für den Wasserrückhalt und den Lebensraum um und in unseren heimischen Gewässer hat.
 
Die von der Abteilung Naturschutz in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum, dem LFI und dem Naturschutzbund gestaltete Veranstaltung konnten Experten aus Österreich, Deutschland, Lichtenstein, Kroatien und der Schweiz begrüßen. Bleibt zu hoffen, dass es in der Zukunft zu vernünftigen Lösungsansätzen kommt, mit denen Mensch und Biber leben können.
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