Stadtgruppe Linz

Kontaktperson: Mag. Dr. Reinhard Zeiner Email: stadtgruppe.linz@naturschutzbund.at

Eine kleine, aber höchst engagierte Gruppe von Naturschützern trifft sich einmal im Monat zum Stammtisch. Gäste sind herzlich willkommen!

Zu den Terminen

Unser Anliegen ist es, die Artenvielfalt zu bewahren. Wir setzen uns dafür ein,  bedrohten Tieren und Pflanzen Lebensraum anzubieten und  Rückzugsgebiete zu erhalten, auch in der Stadt.

Neue Amphibienlaichgewässer im Schiltenbergwald, Linz

Die meiste Zeit des Jahres verbringen heimische Amphibienarten wie Grasfrosch, Springfrosch und Erdkröte am Land. Typische Landlebensräume sind beispielsweise naturnahe Wälder, Wiesen und Gärten. Im Frühjahr müssen die meisten Lurche allerdings in einen Teich oder in ein anderes Gewässer zurückkehren, um dort abzulaichen. Die Entwicklung dieser Arten von Ei über Kaulquappe bis zum Jungtier erfolgt im Wasser. Viele lebensnotwendige Laichgewässer sind in den letzten Jahren verschwunden. Die Neuanlage von fischfreien, naturnahen Stillgewässern zum Schutz und Erhalt der gefährdeten Amphibienarten ist daher dringend notwendig.

Auf Initiative der Naturschutzbund-Stadtgruppe Linz und in Zusammenarbeit mit der Naturkundlichen Station Linz und dem Tiefbauamt Linz wurden Ende Februar 2020 - gerade rechtzeitig vor der Paarungszeit - neue Laichgewässer für die Amphibien im Schiltenbergwald in Linz-Ebelsberg mit Unterstützung von ehrenamtlichen Naturschutzbund-MitarbeiterInnen geschaffen. Mittlerweilen haben sich die Teiche mit Wasser gefüllt und werden bereits von den ersten Amphibien als Laichplatz angenommen.

Vielen herzlichen Dank allen voran an Alois Kugler, Naturschutzbund-Stadtgruppe Linz, für seinen unermüdlichen Einsatz für die heimischen Amphibien!!!

P. S.: Bitte keine Fische in Amphibienlaichgewässer einsetzen, da die Eier und Kaulquappen zum größten Teil von den Fischen aufgefressen werden!

Die Anlage des Laichgewässer wurde  gefördert vom Land Oberösterreich, Abteilung Naturschutz.  

     

 

Keine Umwidmung im Linzer Grüngürtel!

© Pixabay

Februar 2020: Naturschutzbund-Stadtgruppe Linz spricht sich gegen Umwidmungen im Grüngürtel aus

Ein mehrere tausend Quadratmeter großes Grundstück im Linzer Grüngürtel im Norden von Urfahr soll in Bauland umgewidmet werden, um dort eine neue Firmenzentrale zu errichten.  

Nicht nur, dass Österreich Europameister im Bodenverbrauch ist, liegt die betroffene Fläche auch im Linzer Grüngürtel! Der Linzer Grüngürtel ist einerseits ein wichtiges Naherholungsgebiet für uns Menschen und Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, andererseits spielt er für die Durchlüftung und Kühlung der Stadt eine zentrale Rolle – vor allem auch in Zeiten des Klimawandels und der immer heißeren Sommermonate eine immer wichtiger werdende Aufgabe.

Die für Naturschutz zuständige Abteilung im Magistrat hat eine Stellungnahme zu diesem Projekt abgegeben, welche klar negativ ausfällt: „Das geplante Vorhaben stellt einen gravierenden Eingriff in eine natürliche Waldgesellschaft und in ein intaktes Landschaftsbild dar und kann daher fachlich aus der Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes nicht vertreten werden“, heißt es in der Expertise.

Die Umwidmung von Grünland in Bauland ist ein Signal in die falsche Richtung und öffnet Tür und Tor zu immer weiteren Umwidmungen. Auch verfügt Linz über Baulandreserven und Leerstände.

Der Naturschutzbund spricht sich daher gegen Umwidmungen von Grünland in Bauland im Linzer Grüngürtel aus!

Unterstützen auch Sie die Petition: „Nein zur Zerstörung des Grüngürtels in Urfahr!“

 

Tätigkeiten

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Rückblick 2014

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